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Herzlich willkommen auf der Homepage der
Justizvollzugsanstalt Offenburg


Sehr geehrte Damen und Herren,

Besuchstermine können unter der angegebenen Nummer (0781/96930-6400) vereinbart werden.

Pro Gefangenem ist ein monatlicher Besuch mit einer Besuchsperson für die Dauer von 1,5 Stunden/Strafhaft (45 Minuten/Untersuchungshaft) zugelassen.

Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet (=negativer professioneller Schnelltest im Sinne von § 4a Coronavirus -Testverordnung, der bei Beginn des Besuchs nicht älter als 24 Stunden sein darf) sein und dies bereits bei der Terminierung angeben (Kinder ab dem 6. Lebensjahr genesen oder getestet). Besucher haben an der Torwache eine Erklärung zu ihrem Gesundheitszustand auszufüllen; bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Infektion schließen lassen können, Kontakt mit einer am Corona-Virus erkrankten Person oder bei einem Aufenthalt in einem Virusvariantengebiet (vgl. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html) innerhalb der letzten 10 Tage ist ein Zutritt nicht möglich.

Darüber hinaus wird beim Zutritt eines Besuchers dessen Körpertemperatur kontaktlos gemessen. Besucher haben ab Zutritt zur Anstalt einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, der ggf. nach den nun folgenden Regeln abgenommen werden darf. Es gelten die üblichen Besuchszeiten.

  • Besuche bei geimpften Strafgefangenen: Besuche sind montags, mittwochs und freitags sowie 14-tägig an Samstagen möglich. Es muss während des Besuchs keine Maske getragen werden und kurzer körperlicher Kontakt ist zulässig. Ein Erwachsener und ein Kind sind pro Besuch gestattet.
  • Besuche bei nicht geimpften Strafgefangenen: Besuche sind donnerstags sowie 14-tägig an Samstagen möglich. Während des Besuchs sind Masken zu tragen, Kontakt ist nicht möglich. Ein Erwachsener ist pro Besuch zugelassen. Dienstags finden Besuche mit einem Erwachsenen plus einem minderjährigen Kind zu den üblichen Besuchszeiten in den Trennscheibenräumen statt.
  • Besuche bei geimpften Untersuchungsgefangenen: Besuche sind montags und mittwochs zu den üblichen Besuchszeiten möglich. Pro Besuch sind ein Erwachsener oder ein Erwachsener mit Kind möglich. Wegen der engen räumlichen Verhältnissen besteht Maskenpflicht für alle Beteiligten, nach Möglichkeit auch für Kinder. Ein kurzer körperlicher Kontakt ist zulässig.
  • Besuche bei nicht geimpften Untersuchungsgefangenen: Besuche sind donnerstags und freitags ganztägig im Trennscheibenraum möglich. Pro Besuch sind ein Erwachsener oder ein Erwachsener mit Kind möglich.

Nach wie vor findet kein Automateneinkauf statt. Deshalb bleibt bis auf Weiteres das Sondergeld I auf 107,05 Euro erhöht.

(Stand: 26.07.2021)


JVA Offenburg


Nach langjähriger Standortsuche wurde die Justizvollzugsanstalt Offenburg von Dezember 2006 bis April 2009 errichtet. Die Anstalt wurde mit 440 Plätzen für Straf- und Untersuchungshaft (multifunktionaler Teil) und 60 Haftplätzen in der Sozialtherapeutischen Abteilung, weit überwiegend in Einzelhafträumen, erbaut. Sie ist ein wichtiger Baustein im Haftplatzentwicklungsprogramm des Landes, mit dem die Haftplatzsituation des Landes Baden-Württemberg in quantitativer, besonders aber in qualitativer Hinsicht deutlich verbessert werden soll.

Sowohl bei dem Bau der Einrichtung als auch bei deren Betrieb waren private Dritte in einer sogenannten Public-Private-Partnership (PPP) einbezogen. Beim Betrieb der Anstalt wurde in einem Pilotversuch ab 2009 in größerem Umfang ein privater Dienstleister verpflichtet; seit 2014 wird die JVA Offenburg wieder weitestgehend mit staatlichen Mitarbeitern betrieben. Gleichwohl hat die Privatisierung in einem gewissen Umfang im Justizvollzug Tradition: Beispielsweise werden viele fachliche Dienstleistungen (u.a. Teile der medizinischen Versorgung, Psychotherapie, schulische und berufliche Bildung, Einkauf für Gefangene, Strafentlassenenhilfe und Nachsorge, der ganze Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeit, aber auch über viele Jahre der Betrieb der Abschiebungshaft) von privaten Dritten erbracht.

In ihrem multifunktionalen Teil ist die Anstalt für rund 100 Untersuchungsgefangene, im Wesentlichen aus den Landgerichtsbezirken Offenburg und Baden-Baden sowie für etwa 440 Strafgefangene, ebenfalls mit regionalem Bezug und mit einer Straflänge von wenigen Tagen bis lebenslang, zuständig.

In der Sozialtherapeutischen Abteilung (STO) mit 60 Plätzen wird, erstmals und einzig im baden-württembergischen Justizvollzug, in einer Diagnose- und Prognoseabteilung die Eignung von Gefangenen für die sozialtherapeutischen Angebote auf dem Hohenasperg oder in der STO geprüft. Neben der Diagnostik findet dort auch eine intermittierende Sozialtherapie u.a. für Gefangene mit Störungsbildern mittelschwerer Art im Bereich der Gewalt-, Sexual- und Suchtdelikte statt. Zu diesen Behandlungseinheiten werden die Gefangenen aus ihren Stammanstalten nach Offenburg entsandt und kehren nach Beendigung der Behandlung dorthin zurück.

In der JVA Offenburg sind rund 360 Gefangene u.a. in Arbeitsbetrieben, in der Arbeitstherapie sowie in schulischer oder beruflicher Ausbildung beschäftigt. Damit kann auf der Basis der zu erwartenden Nachfrage grundsätzlich jedem arbeits- oder ausbildungswilligen Gefangenen eine Beschäftigung angeboten werden; für Strafgefangene besteht auch eine diesbezügliche Pflicht.


JVA Offenburg - Impressionen

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