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Herzlich willkommen auf der Homepage der
Justizvollzugsanstalt Offenburg


Wichtiger Hinweis: 
Aus personellen Gründen finden ab Montag, den 11.07.2022 für voraussichtlich drei Wochen keine Besuche statt!

Sehr geehrte Damen und Herren,

Besuchstermine können unter der angegebenen Nummer (0781/96930-6400) vereinbart werden.

Pro Gefangenem ist derzeit ein monatlicher Präsenzbesuch für die Dauer von 1,5 Stunden/Strafhaft (45 Minuten/Untersuchungshaft) zugelassen.

Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet (=negativer professioneller Schnelltest, der bei Beginn des Besuchs nicht älter als 24 Stunden sein darf) sein und dies bereits bei der Terminierung angeben (ungeimpfte Kinder ab dem 6. Lebensjahr genesen oder getestet). Besucher haben an der Torwache eine Erklärung zu ihrem Gesundheitszustand auszufüllen. Bei Symptomen, die auf eine Covid-19-Infektion schließen lassen können, ist ein Zutritt nicht möglich.

Darüber hinaus wird beim Zutritt eines Besuchers dessen Körpertemperatur kontaktlos gemessen. Besucher haben nach der auf Hausrecht basierenden Vorgabe der Anstalt ab Zutritt zur Anstalt eine FFP 2-Maske zu tragen. Diese darf während des Aufenthalts in der Anstalt grundsätzlich nicht mehr abgenommen werden (Ausnahme: Besuch im Trennscheibenraum). Wenn sowohl der Gefangene als auch der Besucher immunisiert sind (2 x 2G), kann von beiden Seiten die Maske am Besuchertisch abgenommen werden.

Es gelten die üblichen Besuchszeiten.

  • Besuche bei geimpften Strafgefangenen: Besuche sind montags, mittwochs und freitags sowie 14-tägig an Samstagen möglich. Ein kurzer körperlicher Kontakt (unter kurzem körperlichem Kontakt wird etwa eine Umarmung zur Begrüßung / Verabschiedung verstanden) ist zulässig. Drei Erwachsene oder zwei Erwachsene und ein Kind sind pro Besuch gestattet.

  • Besuche bei nicht geimpften Strafgefangenen: Besuche sind donnerstags sowie 14-tägig an Samstagen möglich. Körperlicher Kontakt ist nicht möglich. Zwei Erwachsene sind pro Besuch zugelassen. Zusätzlich finden dienstags Besuche mit einem Erwachsenen plus einem minderjährigen Kind zu den üblichen Besuchszeiten in den Trennscheibenräumen statt. In diesem Fall dürfen die Besucher die Maske abnehmen.

  • Besuche bei geimpften Untersuchungsgefangenen: Besuche sind montags und mittwochs zu den üblichen Besuchszeiten möglich. Pro Besuch sind zwei Erwachsene oder ein Erwachsener mit Kind möglich. Ein kurzer körperlicher Kontakt ist zulässig. Wegen der engen räumlichen Verhältnisse wird empfohlen, eine Maske zu tragen.

  •  Besuche bei nicht geimpften Untersuchungsgefangenen: Besuche sind donnerstags und freitags ganztägig im Trennscheibenraum möglich. Pro Besuch sind zwei Erwachsene oder ein Erwachsener mit Kind möglich. Bei dieser Art des Besuchs dürfen die Besucher die Maske abnehmen.

Nach wie vor findet kein Automateneinkauf statt. Deshalb bleibt bis auf Weiteres das Sondergeld I auf 107,05 Euro erhöht.

Im Übrigen besteht weiterhin die elektronische Kontaktmöglichkeit unter Zuhilfenahme des Programms „Skype“.
(Stand: 13.06.2022)


JVA Offenburg


Nach langjähriger Standortsuche wurde die Justizvollzugsanstalt Offenburg von Dezember 2006 bis April 2009 errichtet. Die Anstalt wurde mit 440 Plätzen für Straf- und Untersuchungshaft (multifunktionaler Teil) und 60 Haftplätzen in der Sozialtherapeutischen Abteilung, weit überwiegend in Einzelhafträumen, erbaut. Sie ist ein wichtiger Baustein im Haftplatzentwicklungsprogramm des Landes, mit dem die Haftplatzsituation des Landes Baden-Württemberg in quantitativer, besonders aber in qualitativer Hinsicht deutlich verbessert werden soll.

Sowohl bei dem Bau der Einrichtung als auch bei deren Betrieb waren private Dritte in einer sogenannten Public-Private-Partnership (PPP) einbezogen. Beim Betrieb der Anstalt wurde in einem Pilotversuch ab 2009 in größerem Umfang ein privater Dienstleister verpflichtet; seit 2014 wird die JVA Offenburg wieder weitestgehend mit staatlichen Mitarbeitern betrieben. Gleichwohl hat die Privatisierung in einem gewissen Umfang im Justizvollzug Tradition: Beispielsweise werden viele fachliche Dienstleistungen (u.a. Teile der medizinischen Versorgung, Psychotherapie, schulische und berufliche Bildung, Einkauf für Gefangene, Strafentlassenenhilfe und Nachsorge, der ganze Bereich der ehrenamtlichen Tätigkeit, aber auch über viele Jahre der Betrieb der Abschiebungshaft) von privaten Dritten erbracht.

In ihrem multifunktionalen Teil ist die Anstalt für rund 100 Untersuchungsgefangene, im Wesentlichen aus den Landgerichtsbezirken Offenburg und Baden-Baden sowie für etwa 440 Strafgefangene, ebenfalls mit regionalem Bezug und mit einer Straflänge von wenigen Tagen bis lebenslang, zuständig.

In der Sozialtherapeutischen Abteilung (STO) mit 60 Plätzen wird, erstmals und einzig im baden-württembergischen Justizvollzug, in einer Diagnose- und Prognoseabteilung die Eignung von Gefangenen für die sozialtherapeutischen Angebote auf dem Hohenasperg oder in der STO geprüft. Neben der Diagnostik findet dort auch eine intermittierende Sozialtherapie u.a. für Gefangene mit Störungsbildern mittelschwerer Art im Bereich der Gewalt-, Sexual- und Suchtdelikte statt. Zu diesen Behandlungseinheiten werden die Gefangenen aus ihren Stammanstalten nach Offenburg entsandt und kehren nach Beendigung der Behandlung dorthin zurück.

In der JVA Offenburg sind rund 360 Gefangene u.a. in Arbeitsbetrieben, in der Arbeitstherapie sowie in schulischer oder beruflicher Ausbildung beschäftigt. Damit kann auf der Basis der zu erwartenden Nachfrage grundsätzlich jedem arbeits- oder ausbildungswilligen Gefangenen eine Beschäftigung angeboten werden; für Strafgefangene besteht auch eine diesbezügliche Pflicht.


JVA Offenburg - Impressionen

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